Rammstein in der Wuhlheide

Liebe ist für alle da.

Rammstein WuhlheideUnter diesem Titel lief das diesjährige Rammsteinkonzert in der Berliner Wuhlheide und hat damit die Open Air Saison in Berlin eingeleitet. Und um es gleich vorweg zu nehmen, es war wieder ein voller Erfolgt.

 

Nachdem das Management von Rammstein damit angefangen hat sämtliche Eintrittskarten selbst zu vermarkten und sämtliche Konzertkarten auszuschließen, kommt man nur noch über die offizielle Rammstein-Website an Karten heran. Das war auch der Grund,
warum ich das Indoor-Konzert im Berliner Velodrom im Dezember verpasst hatte. Bevor ich diese Änderung für ernst genommen hatte, waren alle Karten weg.

Eintritt war von 17:30 bis 19:30 Uhr. Konzertbeginn 19:30 Uhr. Und wer öfter zu Konzerten geht, weiß wie das gemeint ist. 17:30 Uhr ist für jene gedacht, die genau an der Bühne stehen wollen. Dann kommt eine ganze Weile nix und um 19:30 Uhr geht das Vorprogramm los.

Unsere Ankunft um 19:00 Uhr in der Wuhlheide war schockierend. Offensichtlich hatten noch mehrere diese Zeit favorisiert. Nach ca. 30 Minuten in der Schlange konnte man sich ungefähr ausrechnen, wann man drin ist. Wir hatten dann so gegen 21:30 Uhr damit gerechnet.
Wahrscheinlich wurde das auch vom Veranstalter so gesehen und es wurden weitere Zugänge geöffnet. Also querfeldein und los.
Wenn man bedenkt, dass die Eintrittskarten einerseits mit Namen versehen wurden um Missbrauch auszuschließen, man seine Adresse und Kontonummer angeben musste, dann stellt sich die Frage warum nichts dergleichen beim Einlass überprüft wurde. Unwillkürlich drängt sich hier das Wort „Daten-Sammelwut“ in den Vordergrund.

In der Wuhlheide selbst ar alles vom feinsten organisiert. Merchingdaising, Getränke und Essen gab es in Hülle und Fülle. Die Toiletten sauber und ausreichend.
Pünktlich um 19:30 Uhr ging dann das Vorprogramm los. Diesmal „Skunk Anansie“. Etwas gewöhnungsbedürftig für jemanden, der sie nicht kennt.
Und so nach und nach füllte sich dann auch das Stadion. Obwohl es im Stadionbereich genug Sitzplätze gibt, ist es allgemein bekannt, dass diese Sitzplätze nur bis zum Beginn des Konzertes genutzt werden. Danach steht das gesamte Stadion.

Endlich so gegen 21:15 Uhr, das Stadion war inzwischen reichlich gefüllt, begann das Konzert. Vorzugweise Titel des neuen Albums. Aber auch Klassiker wie „Du Hast“ und „Weisses Fleisch“ wurden gespielt.
Das eigentliche Konzert war für einen Preis von ca. 80 €uronen recht kurz. Gerade einmal ungefähr 75 Minuten. Ohne Zugabe. Diese gab es dann aber nach ca. 10 Minuten Wartezeit.
In der Wuhlheide hatten es sich viele auf den umliegenden Rasenflächen gemütlich gemacht, da man das Konzert auch außerhalb des Stadions perfekt mitbekam. Allein das Licht und das Feuerwerk ließ den Himmel darüber in allen Farben erstrahlen. Den wuchtigen Beat hört man Kilometerweit.
Da die Bühne gegenüber den sonstigen Konzerten recht spartanisch eingerichtet war, wurden hier schon leichte Befürchtungen wach. Aber das wurde alles durch Licht und Pyro-Effekte mehr als wett gemacht. Es wurde (wieder) alles geboten, was man bei einem Rammstein Konzert erwartet.

Alles in allem ein gelungener Abend.

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