Flughafen Tempelhof – Besichtigung

Ein aufregender Tag.

Flughafen TempelhofDer Flughafen

Der Flughafen Tempelhof hat eine lange Geschichte und spätestens seit der Berliner Luftbrücke durch die Alliierten Streitkräfte dürft Ihn nahezu jeder kennen. Obwohl viele meiner Flüge innerhalb Deutschlands von dort begannen, habe ich kaum mehr als die Abfertigungshalle gesehen.

 

Da nun in absehbarer Zeit die Schließung des Flughafens bevorsteht, habe ich mich aufgemacht um ihn mir noch einmal aus der Nähe anzusehen.

Die Führung

Bei BerlinCrimeTours wurde ich fündig. Dort wurde eine Führung durch den Flughafen Tempelhof angeboten.
Unter dem Motto “ Welthauptstadt Germania & Flughafen Tempelhof“ wurde die Geschichte des Flughafens von seiner Entstehung bis Heute „Live und vor Ort“ erzählt. Die Teilnehmerzahl war so groß, daß wir in zwei Gruppen aufgeteilt wurden.

Der Filmbunker

Ein Highlite war natürlich der ausgebrannte „Filmbunker“ auf dem Gelände des Flughafens. So richtig festlegen, was dort alles gelagert war, möchte sich keiner. Man nimmt an, daß er Aufnahmen der Luftaufklärung enthielt.
Als der Flughafen 1945 von der Roten Armee eingenommen wurde, befand sich vor dem Bunker eine gut gesicherte Stahltür. Als diese nicht gleich auf ging, wurde sie kurzerhand gesprengt und löste einen Brand aus, der (so die Aussagen) mehrere Tage nicht gelöscht werden konnte.

Der Rundgang

Die Führung begann in der großen Abfertigungshalle. Führte weiter durch Teile des Verwaltungsbereiches. Danach ging es zum sonst nicht für Gäste zugänglichen „Filmbunker“.
Weiter dann zum Transportbereich des unterhalb des Flughafens und von dort auf das Dach, von welchem man einen herrlichen Rundblick auf das gesamte Gelände hat. Der Schluß der Führung führte in den Bereich über dem Haupteingang, bei dem eine Zwischendecke eingezogen wurde.

Die Dachterasse

Vom Aussichtspunkt auf dem Dach hatte man einen wunderbaren Blick auf das Gelände. Sehr gut konnte man hier erkennen, daß der Flughafen einmal sehr viel kleiner war und nach und nach vergrößert wurde.
Und obwohl nur kleine Flieger hier zu finden waren, so war er doch „gut besucht“.

Fazit

Die Führung wurde professionell durchgeführt und war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Umfangreiches Faktenwissen wurde locker und kurzweilig dargeboten.
Ich kann jedem nur empfehlen diese Führung noch mitzumachen, solange es Tempelhof in dieser Form noch gibt. Es gab keinerlei Beschränkungen beim fotografieren, was heutzutage auch nicht überall selbstverständlich ist. Vielen Dank an BerlinCrimeTours für die Genehmigung diese Bilder hier auf meiner Homepage veröffentlichen zu können.

 

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