Ein High End Gaming PC – Der Zusammenbau

Der Zusammenbau

NeuerPCWomit fängt am an? Ich habe mich entschieden mir zuerst den Tower etwas genauer anzuschauen.

er Tower

Es sind standardmäßig drei Lüfter eingebaut. Zwei Vorn, einer Hinten. In einigen Info-Boards war zu lesen, dass sich die Lüfter mit Software nicht unter 300 Umdrehungen regeln lassen würden.

Das kann ich nicht bestätigen, nach einer Kalibrierung mit der Asus Software klappt alles ganz prima. Es können weitere Lüfter eingebaut werden. Im Gehäuse oben und unten ebenfalls. Hier ist aber auf den CPU-Kühler und auf das Netzteil zu achten.

Womit ich nicht gerechnet hatte, ich also praktisch zusätzlich noch bekommen habe, war das Kabelmanagement dieses Towers. Es hat hinter dem Motherboard eine Zwischenwand, hinter der man die Kabel verlegen kann. Die Kabel gehen am Ursprung hinter die Wand, am Nutzort aus der Wand wieder raus. Ich hatte noch nie einen so aufgeräumten Tower gehabt. Kaum Kabel zu sehen, trotzdem alles verlegt. Und die Luftzirkulation ist super.  Die Zwischenwand für die Kabel ist mit vielen Öffnungen versehen, welche mit Gummiplatten versehen sind. Es passen reichlich Kabel da durch.

Es gibt insgesamt vier „Körbe“ für die Laufwerke, davon lassen sich drei entfernen, je nachdem wie viele Platten man einbauen möchte.  5 ¼ Zoll Geräte werden mit seitlichen „Schiebern“ verankert. Für 3,5 Platten gibt es Einschübe, auf denen die Platten einzeln verschraubt werden können, bevor sie in den Korb geschoben werden. Die 2.5 Zoll Platten werden mit einem Insert-Block verschraubt und dann in den Korb eingesetzt.

Ich habe, nachdem ich  das Netzteil  eingebaut habe, lediglich den 4. Korb für die Festplatten ausgebaut. Der Zwischenraum zwischen Netzteil und diesem Korb war einfach zu gering. Da hätte ich mich beim Einstecken der Kabelbäume zu sehr verbiegen müssen.

Summa summarum ist dieser Tower nicht umsonst der Tower meiner Wahl. Ich bin mit dem Teil sehr zufrieden.

Das Netzteil

In der Beschreibung der Grafikkarte habe ich gelesen, dass mindestens ein 600Watt Netzteil benötigt wird. So habe ich mich entschieden ein 750W Netzteil einzubauen. Ich habe schon immer Netzteile von BeQuit verbaut und bin noch nie enttäuscht worden. Darum habe ich diesmal ebenfalls wieder diese Firma gewählt.

Das Motherboard

Bei der Auswahl des Motherboards ist mir etwas sehr komisches passiert. Viele Anbieter hatten es nicht auf Lager, bzw. konnten noch nicht liefern, da der Hersteller überfordert war. Das kannte ich so nicht. Ich musste 2 Wochen warten ehe ich es bekam.

Der Einbau des Motherboard hat sich nicht vom Einbau anderer Boards nicht unterschieden. Der Einbau erfolgte nachdem der Speicher und CPU+Lüfter drauf gesetzt worden waren. Obwohl die Beschreibung des Towers und die des Boards sehr gut sind, habe ich beim Einbau die Tatsache ignoriert, dass ich für das Board eine zusätzliche 8polige Stromversorgung benötige. Darum hatte ich zuerst auch kein Bild, keine drehenden Gehäuselüfter, dafür aber einen drehenden CPULüfter. Nachdem ich dann diese Verbindung ebenfalls an das Netzteil angeschlossen hatte war alles in Ordnung.

Das Motherboard und der Speicher

Das Board unterstützt Speicher DDR4. Ich habe also in der Vendor List nachgeschaut, mich mit dem unterstützten RAM und seinen Werten beschäftigt. Danach bin ich auf Suche gegangen. Letztendlich habe ich mich für DDR4 Corsair Venegeance 2x 8GB entschieden. Und das ist auch schon alles was man im Zusammenhang mit Speicher und diesem Board wissen sollte. Und wie man Speicher einsetzt, das sollte einem Hobby Bastler bekannt sein. Ich hatte keine Probleme damit.

Motherboard und CPU

Mit der CPU ist die Installation genauso einfach. Die CPU ist das Maß aller Dinge und dann das dazugehörige Board. Einmal auf das Board geschaut, einmal auf die CPU … und das war es auch schon. Sehr viel falsch machen kann man hier eigentlich nicht. Es ist alles gut beschrieben wie die CPU richtig herum eingesetzt werden muss. Alles Problemlos geklappt.

CPU und Kühler

Hier fängt es jetzt richtig an Spaß zu machen. Der Alpenföhn Broken 2 ist ein sehr großer Kühler. Er ist sehr voluminös aufgebaut und auch von der Höhe nicht zu verachten. Die Beschreibung, wie man diesen Lüfte auf das Board bekommt ist zwar gut beschrieben, jedoch sowas von klein geschrieben und bebildert, dass man das ganze mehrfach anschauen muss. Ich habe auch noch im Internet nachgeschaut und festgestellt, dass es hier verschiedene Varianten gegeben haben muss.

Auf Youtube sieht einiges beim Broken 2 anders aus, als bei meinem Modell. Das Anbringen der Halterung an das Board war trotzdem einfach zu bewerkstelligen.

Nachdem die Halterung mit dem Board verbunden war, habe ich daran zwei „Bügel“ angeschraubt. Die beiden Bügel haben nach oben zeigende Gewinde, in die wiederum die Schrauben der eigentlichen Verbindung zum Lüfter kommen.

Es zeigte sich jedoch, dass Schrauben und Gewinde, die den eigentlichen Lüfter an der Halterung befestigen sollen nicht genau übereinander standen. Hier hatte ich ein bisschen zu tun, bis ich die beiden Bügel so positioniert hatte, dass alles Millimeter genau übereinstimmte.

Nachdem alles passte habe ich dann die Wärmeleitpaste auf die CPU aufgetragen und alles angeschlossen. Zum Glück viel mir danach noch auf, dass ich die Plastefolie vom eigentlichen Kühlkörper nicht abgezogen hatte. Also nochmal den Kühlkörper abgeschraubt, Wärmeleitpaste erneuert und alles wieder angeschraubt. Das wars.

Grafikkarte

Nachdem ich mich für 4K entschieden hatte und eingeschworener NVIDIA Befürworter bin, gab es eigentlich nur noch eine Alternative: Eine GraKa größer GTX970. Für FullHD hätte die GTX 970 noch gereicht, bei 4k hätte es da aber schon Probleme gegeben.

Auch hier habe ich mich wieder in die Lektüre und das Studium von Webseiten vertieft. Wobei es mir nicht nur auf die Leistung, sondern eben auch auf eine geringe Lautstärke ankam.

So habe ich mich dann für die „GeForce GTX 980 Ti iChill X3 Air Boss Ultra, 6144 MB GDDR5“ entschieden. Sie verfügt über genügend Speicher, ist sehr schnell und ist eine der leisesten Karten im Test. , Sie hat zwar eine dreifache Bauhöhe – die kann ich aber verschmerzen. Der Tower macht das ohne Probleme mit. Ich hatte keine Probleme beim Einbau.

Monitor

Hier kann ich es kurz machen. Auspacken,  Netzkabel ran und Display Port anschließen. Das war’s. Prinzipiell ein guter Monitor. Es gibt jede Menge Einstellungen den Monitor an seine eigenen Sehgewohnheiten anzupassen. Das einzige, was mir aufgefallen ist (mich aber nicht weiter stört): Der Monitor benötigt wohl einen fast festen Blickwinkel. Sobald ich mich stark nach rechts, links, oben oder unten bewege, verschiebt sich die Darstellung. Entweder ändert sich die Helligkeit, oder die Farben werden verfälscht. Aber wie gesagt, da ich mich kaum bewege vor dem Monitor, stört mich das fast nicht.

Das war es auch schon gewesen.

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